Musik
La Marche ist Lebensfreude geformt zu einer Band. Klezmer, Ska, Funk, Reggae, Polka und Jazz verschmelzen zu glühend heißer Musik. Hier soll gegetanzt werden.

- Der frische Franzose Marten Köhne
- mon coeur Marten Köhne, Thomas Ehrenberg
- russisches Seemädchenlied Andreas Aigner
- Soul Marten Köhne, Lea Winkler
- Krokodil Genas Lied A. Timofejew
- Le cul de Lucette Pierre Perret, La Marche
- Rummelplatz Marten Köhne
- ice cream man Tom Waits
- In der Kaufhalle des Bergkönigs Marten Köhne, Thomas Romberg
- mon coeur (radio edit) Marten Köhne, Thomas Ehrenberg
- Tango till they're sore Tom Waits
Le Fernsehturm
(C) La Marche 2010reinhören
- 17. November Andreas Aigner
- Berni’s Bude Marten Köhne
- Fais-moi mal, Johnny! Boris Vian
- nuit blanche/un petit mal Daniel Gourdon/Marten Köhne
- Morinetta Kai Ellinor
- Yossi trad. Yiddisch
- Chloé Lucas Dymny & Andreas Aigner
- Marina Andreas Aigner
- Revolution écologique Lucas Dymny
- de l’amour a l’Oder Lucas Dymny
- abjefüllt Marten Köhne
- Mardi Gras !? Marten Köhne
un petit mal
(C) La Marche 2007 - 2. Auflage 2009reinhören
- Pacman (Bourrée de Concours) Serge Durin
- Fais-moi mal, Johnny! Boris Vian
- Geamparele trad. Bulgarien
- Blowzabella Jonathan Swayne
- Al Bigoun Marco Mainini
- La Marche Turque W. A. Mozart
- Mazurka Gilles Chabenat
- nuit blanche, jounee noir Daniel Gourdon
- Marijean Jean Blanchard
- Dzik Jan Brzechwa/Lucas Dymny
- valse italienne Maurizio Martinotti
- Icecream man Tom Waits
bleu de coup
(C) La Marche 2006 reinhören
Konzertkritik von Anke Herold in der Leipziger Volkszeitung am 18.07.11:
Schenkenberg. Welche Dynamik hinter dieser Truppe steckt, das hat vermutet wohl vor Konzertbeginn kaum jemand. Außer der mitgereisten Fangemeinde natürlich. Doch die Erkenntnis kommt schnell: Das Zusammenspiel von mindestens acht verschiedenen Blas-, Saiten-, Schlag- und Tasteninstrumenten macht diesen Samstagabend zu einem akustischen Ohrenschmaus. La Marche in der Pfarrscheune Schenkenberg - das ist Stimmung bis in den letzten Winkel. Bereits die dritte CD haben die Musiker, die auf eine neunjährige Vergangenheit zurückblicken, aufgenommen. "Wir sind eine große Familie, stammen alle aus dem richtigen Frankfurt, Frankfurt an der Oder", erzählt Bandmitglied Thomas Strauch. Es ist eine Familie aus Freunden. Unter anderem mit einer fetzigen Polka, in der Strauch einen polnischen Kindervers singt, während die Band im kurz-kurz-langen Wechselschritt dem besungenen Wildschwein entkommen will, erobert sich die Formation ihr Schenkenberger Publikum. "Wir sind es nicht gewöhnt, vor sitzenden Gästen zu spielen. Rückt einfach Tische und Stühle beiseite und schwingt das Tanzbein!", fordert Bandleader Thomas Ehrenberg auf. Nach der ersten Pause entern die Musiker die Publikumsreihen: Uwe Herbst setzt sich mit Klarinette an einen Gästetisch, Saxofonist und Posaunistin gehen mit exzellentem solistischem Improvisationsspiel umher. Eine tolle, rhythmisch akzentuierte Klangwerkstatt. Die Musiker halten durch, dreieinhalb Stunden lang. Immer wieder geht es hoch her. Dabei sind ihre Zwischenbemerkungen mit Augenzwinkern zu betrachten. So hat beispielsweise das langsam angekündigte Kuschellied soviel Pfeffer, dass kein Zuhörer mehr ruhig sitzen kann. Letztlich gelingt es der Band, mit der Diskothek der Widerstandskämpfer - auf Französisch "Disco Disco Partisani" - alle Anwesenden von den Stühlen zu reißen. Bis Mitternacht heizen die Frankfurter die Stimmung hoch, überzeugen mit musikalisch fröhlicher Lebensweise. Die Verschmelzung verschiedener Musikstile aus dem französischen Raum und dem Osten Europas sowie die mehrsprachigen Texte führen zu einer fantastischen Vielfalt - nicht zuletzt aufgrund des stimmgewaltigen Thomas Ehrenberg am Mikrofon. Bleibt zu hoffen, dass das Frankfurter Oktett bald wieder in der Nähe aufspielt. Es sei geraten, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.
Konzertkritik von Fred Pilarski auf www.oekospeicher.de am 01.08.10:
Tanz bis in die späte Nacht - die Frankfurter Lokalmatadoren von "La Marche" hatten gut zu tun, das tanzwütige und ausgelassene Publikum mit Zugaben zu befriedigen. Rund 200 Besucher (so viele wie Wulkow Einwohner hat) tummelten sich am Abend vor dem wundervoll beleuchteten Ökospeicher (Licht: Gernot Preschel), um die Musik der frankophon angehauchten Combo zu hören und sich vor allem dazu zu bewegen. Bandleader Thomas Strauch hatte zuvor erklärt, dass die seltenen Konzerte der - leider mitterweile in alle Welt verstreuten - Musiker so was wie Familienfeiern seien. Genau das kam dann auch so herüber. Ob bei französisch klingender Caféhausmusik, bei Klezmerklängen oder beim wunderbaren Geburstagslied für das russische Trickfilmkrokodil Gena. Die wohl größte Power ging aber von jenen Songs wie "Disco Partisani" aus, in denen die Kapelle wie eine jener ausgelassenen Balkan-Combos wirkt, die durch die Filme des Regisseurs Emir Kusturica toben. (...)
Konzertkritik von Herrn Kröl zur Zitadellenjazznacht Jülicher Zeitung am 31.05.10:
(...) Voller Enthusiasmus und Elan wirbelte die Frankfurter Band "La Marche" über die Bühne im PZ. Die Combo kombinierte französische Tanzmusik und traditionelle Klänge aus Osteuropa zu einem Extrakt der pure Lebensfreude wiederspiegelte. (...)
Konzertkritik von Johannes Klemt aus dem „Blickpunkt 29.05.10“:
Frankfurt. Am vergangenen Sonnabend spielte die Frankfurter Band La Marche im Foyer des Kleist-Forums zum Tanz. Dabei präsentierten die acht Musiker auch Songs vom neuen Album „Le Fernsehturm“. Bei starker Musik und entspannten Getränkepreisen kam ausgelassene Stimmung auf. Die Mischung aus bekannten, frisch geborgten und neu komponierten Songs begeisterten Jung und Alt. La Marche klingt anders. Zum bekannten Klanggemisch gesellen sich schubsende Reggae-Beats, Ska- und Blues-Elemente. Neuzugang Lea Winkler singt wunderbaren Soul und spielt Posaune. La Marche klingt kräftiger. Zwischen rockigem Sound, funkigen Gitarrenriffs, romantischen Zwischenspielen und spritziger E-Orgel macht sich Big-Band-Flair breit. Gesungen wird französisch, aber auch polnisch, englisch und russisch. Neue Songs wie „Russisches Seemädchen“ oder „Krokodil“ klingen nach russischer Fete mit französischen Gästen. Das dritte Album der acht Musiker bietet grundlegend Neues - ungewohnt soulig - dabei geht die Band weiter nach Osten als die bisherigen Songs. Erinnerungen an lange Nächte mit fremden Freunden in Osteuropa werden wach. Zwischen den Takten tauchen bekannte Klänge aus älteren Songs auf. Altes verquickt sich mit Neuem, was das Konzert zum Klangerlebnis machte. Der frische Musik-Cocktail bringt Blut in Wallung und Tanzbeine in Schwung. Die Pause war ebenfalls innovativ gefüllt: Jongleur „Ronny“ zeigte vor dem Gebäude spannende Flammenakrobatik, begleitet von sanfter Lifemusik der Band. Im zweiten Teil wiederholten die Bläser ein altes Ritual und wandelten spielend durchs Publikum. Am Höhepunkt tanzten junge Gäste Limbo unter Lea Winklers Posaune hindurch. Die ausgelassene Tanzlaune hielt sich bis weit nach Mitternacht. Das Konzert bot eine frische, dichte Klangvielfalt. La Marche muss man life erleben. Über die Zwischenzeit hilft das neue Album.
Konzertkritik vom Ökospeicher e.V. von "www.oekospeicher.de" 22.11.09:
"21.11.09 Volles Haus bei La Marche am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schmiede! Wulkow durfte sich glücklich schätzen, Gastgeber der weltweit einzigen Herbstmugge dieser aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengewürfelten Musikerschar gewesen zu sein. Das Publikum - mitreisender Fanblock und eingeborenes Volk - dankte mit wildem Tanzeinsatz und nicht enden wollenden Zugabeforderungen. Die Kapelle lieferte leidenschaftlich: Fröhlich tanzbares, folkloristischjazziges meist französischsprachiges, auch osteuropäisches Liedgut, zu dessen exakter Schubladisierung es dem Autor dieser Zeilen an Kompetenz gebricht. Akkordeon, Posaune und Basssaxophon sorgten bei aller Wildheit für jene warme Stimmung, die in Herz und Füße kroch...Zwei Geburtstagskinder im Saal kriegten sogar ein Extralied: Den sowjetischen Gassenhauer vom Krokodil Gena in einer leidenschaftlich überbordenden La MarcheFassung."
Konzertkritik von Hagen Blasnik aus der „MOZ 15.12.08“:
"...Bemerkenswert ist die musikalische Vielfalt, die über Chanson, Raegge, Balkan Beats, Funk bis zum Groove reicht - kurz: einfach Weltmusik. Die meisten Stücke wurden selbst komponiert, wie Thomas Strauch erzählte...Der Kracher war ein selbst komponiertes Musikstück nach dem polnischen Kinderreim "Dzik"...Die Lieder wurden ausnahmslos in den verschiedenen Landessprachen gesungen. Die Stimmung war am Kochen, einfach phänomenal. Dabei sind die Musiker mittlerweile beruflich in Würzburg, Hamburg, Frankfurt und anderswo im Land zerstreut und sehen sich nur kurz vor den Auftritten. Der Spaß, den die Musiker hatten, kam eins zu eins beim Publikum an und riss alle mit. Saxophonist Franz Stahl hielt es nicht mehr auf der Bühne, er wandelte mit seinem Saxophon durch die Zuschauer. Pure Lust an der Musik."
Konzertkritik von Johannes Klemt aus dem „Blickpunkt 23.08.08“:
"...La Marche überzeugt seit der Bandgründung im Jahr 2002 mit frisch-fröhlicher, meist französischsprachiger Tanzmusik, die ihre Wurzeln im französischen Chanson, im Klezmer und in weiteren traditionellen Einflüssen aus Osteuropa hat. Abgeschmeckt mit musikalischer Perfektion, lebendiger Interaktion mit dem Publikum und dem Charme des Selbstgemachten lieferte das Programm einen herrlichen Kontrast zur tropfenreichen Wetterlage und fügte sich gleichzeitig perfekt in die Örtlichkeit ein. Viele Gäste ließen es sich trotz der Enge nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen Erst gegen ein Uhr in der Frühe kehrte dann auch an der Oderpromenade wieder Ruhe ein..."
Kritik aus dem „FOLKER 03.08“:
"Die zum Sextett aufgestockte Truppe aus Frankfurt - "Frankreich" - an der Oder mit ihrem zweiten Album: noch mehr Selbstkomponiertes, noch mehr Drive, noch professioneller, ohne aber an Charme zu verlieren. Beste frankophile Tanzmucke mit Anleihen bei Balkan Brass und Klezmer. Live gewiss auch ein Ohrenschmaus!"
Kommentar von Daniel Gourdon, 14.01.08:
"La Marche, merci pour le CD. C'est vraiment super!!!!! Bonne continuation. Amicalement. Daniel"
Kritik aus dem „FOLKER 04.07“:
"Respekt! Ein kurzweiliges, witziges und charmantes Debütalbum des Quintetts aus Frankfurt (Oder) mit einem bunten Stil-Mix - quasi ein Parforceritt durch Europa. Die Bandbreite reicht von Traditionellem über Mozart und Boris Vian bis hin zu Tom Waits. Alles pfiffig arrangiert und bisweilen liebenswert holprig."


